Wandern mit allen Sinnen – GEHsundheitsweg Rusel

GEHsundheitsweg Familienwanderung - Geßinger Stein

GEHsundheitsweg Rusel – Geßinger Stein

Sanft auf und ab wandern am Ruselabsatz

Auf der Passhöhe der Rusel (855 m) startet ein hübscher, gut einstündiger Rundweg mit elf naturnahen Themenstationen im schattigen Wald und mit zwei herrlichen Ausblicken.

Die Natur erleben auf dem GEHsundheitsweg

Die Natur mit Augen, Nase und Ohren erkennen und bewusst erleben – das ist die Philosophie dieses gut 2,5 Kilometer langen Rundwegs, den ein stilisierter Baum symbolisiert. Vom Parkplatz am Ruselabsatz verläuft der Weg gegen den Uhrzeigersinn in Richtung Süden. Nach wenigen Metern verlassen wir die Forststraße und folgen der Markierung nach rechts. Es folgt ein schöner Pfad durch schattigen Mischwald, anschließend durch reinen Fichtenbestand.

Die Stationen des GEHsundheitsweges regen Groß und Klein dazu an, den Waldboden zu erfühlen oder Quellwasser zu spüren. Was den dadurch angestrebten Perspektivwechsel betrifft, dazu kann sich jeder seinen Teil denken. Doch auch wenn der angekündigte Einklang von Körper & Seele nicht vollends eintritt – Spaß bereitet der kindgerechte, abwechslungsreiche Weg mit gut einer Stunde reiner Gehzeit allemal. Das Holz- Xylophon bei der Station »Klangspiele« zu schlagen, lässt sich der Nachwuchs jedenfalls nicht entgehen.

Auf dem Geßinger Stein den Blick schweifen lassen

Ein gut 150 Meter langer Stichweg führt zu einem kleinen Felsvorsprung namens Geßinger Stein (874 m). Von diesem herrlichen Aussichtspunkt schweift der Blick über das Schauflinger Tal hinweg nach Süden. Wer Glück hat, erblickt bei Föhnwind am Horizont sogar die Alpen mit der 2713 Meter hohen Watzmann-Doppelspitze – eine Panoramakarte hilft bei der Suche. Im Rahmen der GEHsundheitsweg-Idee bedeutet das, »die Weite des Raumes« zu erleben.

Vom summenden Felsen zum stillen Marterl

Wanderkarte: Gehsundheitsweg Familienwanderung

Wanderkarte: GEHsundheitsweg Rusel

Nach dem Abstecher zum Geßinger Stein führt die Runde nach dem Holz- Xylophon auf gekiestem Forstweg weiter zum Königstein. Um ihn zu erklimmen, biegen wir der Markierung folgend nach links ab. Auf dem kurzen, sportlichen Anstieg begegnen uns Schwefelflechten, am Aussichtspunkt grüßt aus Richtung Osten der Brotjacklriegel. Der markante Sendemast verrät die südlichste Erhebung im Vorderen Bayerwald, die mehr als 1000 m misst.
Dem Summfelsen folgt ein echter Ort der Stille mit Marterl – einem Bildstock, der an ein einst geplantes Kloster erinnert. Hinter der Bergstation des Skilifts treffen wir auf einen Quellgrant. Zum rauschenden Wasser gesellt sich das Rauschen des Straßenverkehrs und deutet das baldige Ende der Runde an. Wer weiterwandern will, findet neue Ziele auf den Tafeln am Parkplatz.

Anfahrt: Staatsstraße Deggendorf–Regen, Parkplatz am Ruselabsatz (Passhöhe)
Markierung: Stilisierter Baum
Tourencharakter: Schöner Wanderpfad, kurzes Mittelstück auf gekiestem Forstweg
Höhenmeter: 100m
Altersempfehlung: Ab 3 Jahren
Information: Tourismusreferat Deggendorfer Land, Tel. 0991/310 02 31, www.gehsundheitsweg.de
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