Tipps für Wanderer

Familienwanderungen – Tipps & Hinweise

Heute einen Gipfel erobern oder den Dschungel erforschen, morgen Tiere streicheln und im Wasser planschen, übermorgen rodeln oder Achterbahn fahren – so ein buntes Programm sorgt für Freude, denn Kinder lieben Abwechslung. Zu den abenteuerlichen Zielen, die hier vorgestellt werden, zählen kindgerechte Wanderungen wie der „schwungvolle“ Schaukelweg bei Breitenberg, spannende Schluchten wie die Steinklamm Spiegelau oder mystische Wanderung zum Märchenwald Arbersee. Neben aktuellen Infos zu klassischen Attraktionen werden weniger bekannte Orte aufgespürt, was sowohl Einheimischen als auch Urlaubern nutzt. So kommt jeder auf seine Kosten. Denn wenn es den Kleinen gefällt, dann wird nicht gequengelt, und die ganze Familie kann sich freuen.

Tipps und Hinweise - Anreise, Ausrüstung

Tipps und Hinweise – Anreise, Ausrüstung

Ans Ziel kommen mit Bus und Bahn

Hand aufs Herz: Am bequemsten sind fast alle Ziele mit dem Auto zu erreichen. Die Anreise mit Bus oder Bahn wird zusätzlich angeführt, wenn klare Verbindungen bestehen.

Niederbayern durchzieht ein halbwegs passables Zugnetz, in Plattling und Passau hält der ICE. Den Bayerwald erreichen Bahnreisende am besten über Plattling, nur die Chamer Region über Schwandorf. Speziell für Mehrfahrten im Mittelgebirge empfiehlt sich das Bayerwald-Ticket, das das regionale DB- und Bus-Angebot (RBO) inklusive Waldbahn, Igel- und Falkensteinbussen für einen Tag (Mo–Fr erst ab 8 Uhr) zum günstigen Festpreis verbindet; Infos unter www.bayerwald-ticket.com. Gästekarten mit GUTi-Logo gelten dem Bayerwaldticket entsprechend als Freifahrschein. Übrigens: Im Nationalpark Bayerischer Wald sind im Sommer einige Strecken für Autos gesperrt, als Ersatz verkehren sogenannte Igelbusse mit Erdgasmotor – und zwar von Mitte Mai bis Ende Oktober.

Außerhalb des Bayerwaldes eignet sich das Bayernticket oder das Südostbayernticket (Tageskarten zu einem Festbetrag für alle Regionalzüge, wochentags erst ab 9 Uhr), um bei längeren oder mehrfachen Fahrten kräftig zu sparen.

Tipps und Hinweise - Blick zum Rachel

Tipps Hinweise wandern Bayerischer Wald – Blick zum Rachel

Was Wanderer und Einkehrer beachten sollten

Während auf einfachen Touren bequeme Freizeitschuhe ausreichen, bewahren in steinigem oder verwurzeltem Gelände richtige Wanderschuhe davor, sich die Knöchel zu verstauchen oder gar zu stürzen. Natürlich sollten Wanderer auf längeren Touren auf einen Wetterwechsel vorbereitet sein. Zudem gehören sowohl Sonnencreme als auch Handy zur zeitgemäßen Ausrüstung.

Auch diejenigen, die gerne ein Ausflugslokal anstreben, sollten für den kleinen Hunger und Durst zwischendurch eine Brotzeit einpacken. Denn in der frischen Luft werden Kinder schneller hungrig als zu Hause vor dem Nintendo. Und wie sehr sich hungrige Kinder von satten unterscheiden, braucht man Eltern wohl nicht zu erklären. In fast allen Gasthäusern sind Familien heutzutage willkommen. In der Regel verfügen die empfohlenen Lokale über einen Spielplatz und/oder ein Kinderkarte.

Zu guter Letzt – Hinweise und Ratschläge

Bitte legen Sie die angegebenen Altersempfehlungen vor allem bei Wanderungen nicht zu streng aus. Denn während manche Sechsjährige wie Ziegen durchs Gelände hüpfen, tun anderen älteren Kids ständig die Füße weh. Ob auf Schusters Rappen, beim Baden oder Klettern – Sie als Eltern kennen Ihren Nachwuchs und werden am besten Kräfte und Können vernünftig einschätzen. Wer Rat sucht, dem hilft generell der Tourismusverband Ostbayern weiter. Die kostenfreie Hotline lautet 0800/121 21 11, die  Internetadresse www.ostbayern-tourismus.de. Die Kontaktdaten der Infostellen vor Ort liefert der jeweilige Service-Kasten bei den einzelnen Zielen.

Wer ein passendes Quartier sucht, sollte ruhig gezielt nach familienfreundlichen Häusern fragen. Auf die Auskünfte ist fast immer Verlass, denn jeder weiß, dass nur zufriedene Gäste wiederkommen. Bei der Suche nach einer Unterkunft hilft ein bayernweites Zertifikat weiter, das familienfreundliche Kinderland-Gastgeber mit bis zu fünf Bärchen auszeichnet. Da die nötige Zertifizierung nicht jeder für gut heißt, muss ein geeignetes Quartier jedoch nicht unbedingt über Bärchen verfügen. Speziell geschulte Partnerbetriebe empfiehlt die Verwaltung des Nationalparks Bayerischer Wald. Infos gibt es unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de/partner oder www.nationalpark-partner.com.

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